Stephen King, einer der erfolgreichsten Schriftsteller unserer Tage, vergleicht die Arbeit eines Autors mit der eines Archäologen: Der Archäologe findet einen Knochen, und muss das dazugehörige Skelett freilegen, der Schriftsteller hat eine Idee, und muss die dazugehörige Geschichte finden. Skelett wie auch Geschichte sind aber von Anfang an da, sie müssen nur noch freigelegt, vom Staub befreit und poliert werden. Das gleiche gilt für Zeichner, auch sie müssen dem, was da ist, Form und Gestalt verleihen.
Barbara von Johnson, die Mutter des optischen Pumuckl, kennt dieses Phänomen. Sie beobachtet, fühlt, und hält dann fest, was außer ihr niemand zu sehen vermag. Vor über 40 Jahren war es der Pumuckl, der an ihrer Feder haften blieb und seitdem Menschen auf der ganzen Welt erfreut.
Nun sind es ein kleines Mädchen und ihre Freunde, die sich bei Barbara von Johnson gemeldet haben, um sichtbar zu werden:
- Korfula, ein pfiffiges Mädchen mit rotem Kleid und großer roter Schleife, immer zu lustigen Streichen aufgelegt
- Tom Occam, ein blauer langer Lulatsch, der gerne so böse wäre, wie er aussieht, aber immer wieder über sein gutes Herz stolpert
- Der grüne Rolli, ein immer gut gelaunter Freund, der seine Cleverness hinter einer gehörigen Portion Tolpatschigkeit versteckt |